Mittelschule Starnberg

Widerstand im Nationalsozialismus – Die Weiße Rose

Zum 75. Gedenkjahr fand an der Mittelschule Starnberg am Dienstag, den 12.06.2018, ab 10:00 Uhr die Veranstaltung  „Widerstand im Nationalsozialismus – Die Weiße Rose“ statt. Eingeladen waren die 8. Klassen der Mittelschulen im Landkreis Starnberg, ihre Lehrer und Lehrerinnen, sowie die Schulleitung und der Förderverein der Mittelschule Starnberg. 

Mit der finanziellen Unterstützung durch den Förderverein der Schule konnte die Wanderausstellung  „Weiße Rose. Der Widerstand von Studenten gegen Hitler, München 1942/42“ der Weißen Rose Stiftung e. V. ausgeliehen und nun in der Aula der Mittelschule Starnberg präsentiert werden. 

Der Schwerpunkt der Veranstaltung war der Vortrag des 90jährigen Zeitzeugen -  Herrn Dr. Küchle –  der ursprünglich aus Ulm kommt und die Geschwister Scholl persönlich kannte. Er hielt einen Vortrag über seine schwierige Kindheit, da sein Vater ein bekennender Gegner des Nationalsozialismus war. Besonders emotional wurde es, als er über die Ermordung seines Vaters durch das NS-Regime erzählte, aber auch, dass seiner Mutter, seiner Schwester und ihm dank eines Schutzengels die Deportation in ein KZ erspart geblieben ist. Auch berichtete er, wie aus den Geschwistern Scholl, die anfänglich Sympathisanten des Nationalsozialismus waren, Gegner des Nazi-Regimes wurden. Die Schülerinnen und Schüler folgten den Ausführungen des Zeitzeugen bemerkenswert ruhig und aufmerksam und stellten ihm viele interessante Fragen zu seiner Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus. Zum Schluss konnten die Klassen die Wanderausstellung besichtigen, die noch bis Ende Juni an der Mittelschule Starnberg gezeigt wird. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Lehrerin Frau Derya Yildirim in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Mittelschule Starnberg.

 

Wittenburg Zeitzeuge 1

Am Montag, 11.12.2017, konnten wir einen Zeugen der Zeit vor 1989 im Osten Deutschlands bei uns begrüßen. Für den Vortrag Herrn Wittenburgs mieteten die 9. Klassen den Mehrzweckraum der Grundschule als Veranstaltungsort.

Thematisch im Lehrplan der 9. Jahrgangsstufe impliziert, bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler insoweit vor, dass sie wussten, dass es nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer Teilung Deutschlands kam. Zwischen Ost und West entstand der Eiserne Vorhang aufgrund unterschiedlicher Weltanschauungen bzw. Gesellschaftssyteme. Neunzig Minuten lang zeigte Herr Wittenburg mittels einer Diashow Eindrücke aus seiner persönlichen Erfahrenswelt während der sozialistischen Diktatur. Eindrucksvolle Bilder vergegenwärtigten den Alltag der Bürgerinnen und Bürger im Osten Deutschlands.

Wittenburg Zeitzeuge 2

Wir danken für den interessanten Einblick persönlicher Erfahrungen.

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