Mittelschule Starnberg

Unterricht

Die Lehrerinnen und Lehrer der Mittelschule Starnberg sind sehr bemüht den Schülerinnen und Schülern einen guten Unterricht zu bieten. Besonders wichtig sind uns neben der Vermittlung von Lerninhalten feste Regeln und Rituale, die Rhythmisierung des Tagesablaufs, ein lernförderndes Unterrichtsklima wie beispielsweise gegenseitiger Respekt und das Achten auf Werte, der Einsatz von vielfältigen Unterrichtsmethoden und das Fördern und Üben. Auf Unterrichtsgängen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Lerninhalten in anderen Lernumgebungen zu begegnen und mit Experten in Kontakt zu treten. Immer wieder bereichern Projekte und Aktionen unser Schulleben.

Berufsorientierung

Besonders wichtig ist es uns, die Schüler bei der Berufswahl zu unterstützen und ihnen Wege aufzuzeigen.

Eine wichtige Aufgabe der Mittelschule ist die Hinführung zur Arbeits- und Wirtschaftswelt. Die Schüler erwerben wirtschaftliche, soziale und technische Grundkenntnisse, werden zu gezielter Erkundung, praktischer Erprobung und gedanklicher Klärung ihrer Erfahrungen angeleitet. Sie orientieren sich in der Welt der Berufe, erfahren Unterstützung und Beratung bei der Wahl ihres Berufes. Sie gewinnen auch ein erstes Verständnis für die Grundprinzipien, Chancen und Gefahren unserer von der Technik bestimmten Arbeitswelt und bereiten sich auf die Teilnahme am Arbeits- und Wirtschaftsleben als umworbene Konsumenten und als Produzenten von Gütern und Dienstleistungen vor. 

[Aus dem Lehrplan der Mittelschule (Kapitel 1, Abschnitt 2.6)]

Somit finden an der Mittelschule Starnberg immer wieder entsprechende Aktionen und Projekte statt.

Praktika

 

Raus aus der Schule, rein in die Arbeitswelt! So heißt das Motto jedes Jahr für die Schülerinnen und Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe. Die Schülerinnen und Schüler stellen für ein, zwei oder mehrere Wochen ihre Schulranzen und Bücher in die Ecke – Betriebspraktikum sind angesagt.

Bleistift und Füller werden gegen Hammer und Feile bis hin zur Brotmaschine oder zum Computer eingetauscht. Voller Neugier und Begeisterung darüber, endlich keine Schulbank mehr drücken zu müssen, steuern die Schüler jedes Jahr am ersten Tag ihre Praktikumsplätze an.

Auf erste begeisterte Kommentare wie „Das macht viel mehr Spaß als Schule!“ folgt bald auch die ernüchternde Erkenntnis, dass „nach dem langen Stehen abends die Füße wehtun!“

Nach zwei Wochen Hämmern, Sägen, Haare waschen und Werkstatt fegen kommen die Schüler/innen mit vielen neuen Eindrücken in die Schule zurück. Der eine oder die andere macht den Eindruck, sogar Ziele für das zukünftige Leben gewonnen zu haben. So kommt mancher Schüler mit der Erkenntnis zurück, dass er nun für seinen Wunschberuf mehr Einsatzbereitschaft in der Schule zeigen muss.